Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Richterin am BVerwG Ulrike Bumke verstorben

Rentenrebellen

Am 20.02.2016 ist die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Ulrike Bumke im Alter von 58 Jahren verstorben. Seit ihrer Ernennung zur Richterin am BVerwG im Juli 2007 gehörte sie dem 4. Revisionssenat an. Dieser ist vor allem für das Bau- und Bodenrecht, das Recht der Raumordnung, das Recht des Ausbaues von Energieleitungen und das Recht der Anlegung und des Betriebes von Flugplätzen zuständig. Hier hat sie an den Verfahren zum Ausbau der Flughäfen Berlin Brandenburg und Frankfurt Main mitgewirkt. Ihren wissenschaftlichen Interessen ist sie durch Mitarbeit an einem Kommentar zum Rundfunkrecht nachgegangen.

Promotion mit rundfunkrechtlicher Arbeit

Bumke studierte Rechtswissenschaften in Köln und München. Nach Ablegung der zweiten juristischen Staatsprüfung begann sie im Mai 1986 ihre berufliche Laufbahn in der bayerischen Verwaltung, zunächst bei der Regierung von Oberbayern, später im Bayerischen Staatsministerium des Inneren, dort insbesondere in der Obersten Baubehörde. Im Januar 1989 wechselte Bumke für sechs Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Ludwig-Maximilians-Universität München, die sie im Februar 1994 mit einer rundfunkrechtlichen Arbeit zum Doktor der Rechte promovierte.

Richterliche Laufbahn

Anschließend trat sie als Richterin am Verwaltungsgericht in den Justizdienst des Landes Berlin ein. In dieser Zeit war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht und an das Oberverwaltungsgericht Berlin abgeordnet. Im August 2004 wurde Bumke zur Richterin am OVG ernannt und an das OVG Berlin versetzt.