Höchstes Gericht bestätigt Todesstrafe für Islamisten

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Höchstes Gericht bestätigt Todesstrafe für Islamisten. beck-aktuell, 06.05.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/176576)
Das höchste Gericht von Bangladesch hat die Todesstrafe für den Führer der islamistischen Vereinigung Jamaat-e-Islami bestätigt. Im Oktober 2014 hatte ein Kriegsverbrechertribunal den heute 73-jährigen Motiur Rahman Nizami unter anderem wegen Völkermordes und Vergewaltigungen während des Unabhängigkeitskriegs 1971 gegen Pakistan zum Tode verurteilt. Vier weitere von dem Tribunal verurteilte Männer sind bereits hingerichtet worden.
Für Erhalt des damaligen Ostpakistans gekämpft
Das heutige Bangladesch war nach dem Ende der britischen Kolonialherrschaft 1947 zunächst ein Teil Pakistans. 1971 erkämpfte es sich in einem blutigen Krieg mit indischer Unterstützung die Unabhängigkeit. Nach Schätzungen von Historikern starben dabei zwischen 300.000 und drei Millionen Menschen. Jamaat-e-Islami kämpfte damals gegen die Gründung von Bangladesch und für den Erhalt des damaligen Ostpakistans.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Höchstes Gericht bestätigt Todesstrafe für Islamisten. beck-aktuell, 06.05.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/176576)



