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Risiken von KI

Acht US-Bundesstaaten verklagen OpenAI

Ein Bürogebäude unter blauem Himmel auf dem das Logo von OpenAI angebracht ist.
Ein OpenAI Bürogebäude im kalifornischen San Francisco, in dem die Firma auch ihren Hauptsitz hat. © doomu / Adobe Stock

In den USA nahm zuletzt die Angst vor Risiken Künstlicher Intelligenz zu. Acht Bundesstaaten ziehen nun gegen den ChatGPT-Erfinder OpenAI vor Gericht – und werfen ihm unteranderem mangelnden Schutz vor.

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI ist von acht US-Bundesstaaten verklagt worden. Sie werfen OpenAI unter anderem vor, nicht genug für den Schutz der Nutzerinnen und Nutzer zu unternehmen, während diese über die Sicherheit der Plattform in die Irre geführt würden. In den Klagen wird außerdem auf mögliche Risiken der Technologie verwiesen. Als Beispiel nennen die Kläger einen Test, bei dem ein KI-Modell von OpenAI eigenständig versuchte, die KI-Plattform Hugging Face zu hacken.

Die Generalstaatsanwälte von Arizona, Arkansas, Iowa, Nebraska, Kansas, West Virginia, Idaho und Montana reichten die Klagen jeweils bei Gerichten ihrer Bundesstaaten ein. Zuvor war bereits Florida gegen OpenAI vor Gericht gezogen und legte inzwischen auch mit einem Antrag auf eine einstweilige Verfügung nach. Zu den Forderungen dabei gehört, dass es keine Entwicklung neuer KI-Modelle ohne zusätzliche Leitplanken geben soll.

Schutz junger Nutzerinnen und Nutzer

Einige der nun klagenden Bundesstaaten legten verstärkt den Fokus auf den Schutz junger Nutzerinnen und Nutzer. Unter anderem werfen sie OpenAI vor, diese zu einer ausufernden Nutzung von ChatGPT zu verleiten und Daten Minderjähriger zu speichern. Ein weiterer Vorwurf ist, dass die Nutzung der KI-Software die Fähigkeit schwäche, eigenständig zu denken.

Von OpenAI gab es zunächst keine Reaktion auf den Vorstoß der Bundesstaaten. Die Firma steht bereits im Visier verschiedener Klagen, in denen es zum Teil auch um Todesfälle nach Nutzung des KI-Chatbots geht.