Schweizerische Deutsche-Bank-Tochter einigt sich mit US-Justiz

Zitiervorschlag
Schweizerische Deutsche-Bank-Tochter einigt sich mit US-Justiz. beck-aktuell, 26.11.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/184356)
Die schweizerische Tochter der Deutschen Bank hat sich im Steuerstreit mit dem US-Justizministerium auf eine Strafzahlung geeinigt. Um nicht strafrechtlich verfolgt zu werden, bezahlt sie im Rahmen des Steuerprogramms an die US-Behörden eine Buße in Höhe von 31,03 Millionen US-Dollar (umgerechnet 29,2 Millionen Euro), wie das US-Justizministerium am 24.11.2015 mitteilte.
Bei Umgehung der Steuerpflichten geholfen
Die Deutsche Bank (Suisse) mit Hauptsitz in Genf und Niederlassungen in Zürich und Lugano habe mindestens von 2008 an bis ins Jahr 2013 US-Bürgern bei der Umgehung ihrer Steuerpflichten geholfen, schrieb das Ministerium. Sie habe US-Steuerzahlern verschiedene Dienstleistungen geboten, von denen sie gewusst habe, dass sie dazu benutzt werden könnten, Vermögen vor den US-Steuerbehörden zu verstecken – dazu gehörten etwa das Zurückhalten von Post oder mit den Konten verbundene Debit- oder Kreditkarten.
Interne Untersuchung veranlasst
Die Deutsche Bank (Suisse) habe allerdings im Rahmen des "Swiss Bank Program" vollumfänglich mit dem Justizministerium zusammengearbeitet, hieß es weiter. So habe die Bank eine interne Untersuchung veranlasst und die US-Behörden mit umfassenden Informationen über ihr Geschäft versorgt.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Schweizerische Deutsche-Bank-Tochter einigt sich mit US-Justiz. beck-aktuell, 26.11.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/184356)



