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Sozialhilfe

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Sozialhilfe darf an langfristigen Aufenthaltstitel geknüpft werden
Für Nicht-EU-Bürger

Sozialhilfe darf an langfristigen Aufenthaltstitel geknüpft werden

Ein Mitgliedstaat muss Drittstaatsangehörigen, die über keinen langfristigen Aufenthaltstitel verfügen, keine Sozialhilfeleistungen gewähren. Zwar sei bei der sozialen Sicherung eine Gleichbehandlung mit EU-Bürgern vorgesehen, laut EuGH fällt die Sozialhilfe aber nicht darunter.

Regierung beschließt Ende des Bürgergelds

Regierung beschließt Ende des Bürgergelds

Nach drei Jahren soll das Bürgergeld Geschichte sein. Das Kabinett beendete vorerst langes Koalitionsringen über umstrittene Reformpläne: Nun wird im Bundestag über die neue Grundsicherung beraten.

Die Woche im Recht, Folge 77
Gerechtigkeit & Loseblatt

Die Woche im Recht, Folge 77

Wie lassen sich Gerichte gegen autoritäre Kräfte sichern? Das Justiz-Projekt hat es untersucht. Außerdem: Ein unscheinbares EuGH-Urteil könnte Renate Künast im Streit mit Meta helfen, der BGH klärt, was eine Kanzlei zur Kanzlei macht, und Miss Moneypenny bleibt schutzlos.

Sozialhilfeträger muss Kosten einer Räumungsklage nicht erstatten

Sozialhilfeträger muss Kosten einer Räumungsklage nicht erstatten

36 Jahre hatte ein Mann in einer Mietwohnung gewohnt. Dann wurde ihm wegen Eigenbedarfs der neuen Eigentümer gekündigt. Es kam zu einem Räumungsverfahren, das der Sozialhilfeempfänger verlor. Muss der Sozialhilfeträger für die Prozesskosten aufkommen?

Einkommensgrenze für Sozialhilferegress nicht maßgeblich
Selbstbehalt beim Elternunterhalt

Einkommensgrenze für Sozialhilferegress nicht maßgeblich

Ein Sozialhilfeträger nahm den Sohn einer Frau für aufgewendete Pflegekosten in Regress. Der Sohn machte geltend, der Selbstbehalt sei beim Elternunterhalt anhand der 100.000-Euro-Einkommensgrenze für den Regress im SGB XII zu bestimmen. Ohne Erfolg – der BGH bestätigte seine bisherige Rechtsprechung.

Karlsruhe korrigiert Einkommensgrenze für Unterhalt
Kinder zahlen für ihre Eltern

Karlsruhe korrigiert Einkommensgrenze für Unterhalt

Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz können Menschen, die unter 100.000 Euro im Jahr verdienen, nicht mehr für Pflege-Kosten ihrer Eltern herangezogen werden. Wie dieses Einkommen aber zu berechnen ist, musste nun der BGH klären.

Indiz für Prozessunfähigkeit?
Querulantentum

Indiz für Prozessunfähigkeit?

Ein Arbeitsloser hielt seit 2015 allein das LSG NRW mit 188 Verfahren wegen Grundsicherung auf Trab. Die Sozialgerichte bestellten schließlich eine Anwältin als "besondere Vertreterin": Nach einem Gutachten litt der Mann an  einer krankhaften Persönlichkeitsstörung, durch die er prozessunfähig war.

Kostenfreier ÖPNV für mehr Heimbewohner
Regelungslücke geschlossen

Kostenfreier ÖPNV für mehr Heimbewohner

Seit einer Gesetzesänderung 2005 konnten Heimbewohner, die nach dem SGB XII (nur) Hilfe zur Pflege, aber nicht zum Lebensunterhalt erhalten, eine Wertmarke zur kostenlosen Beförderung im ÖPNV nicht komplett kostenlos erhalten. Das BSG sah darin eine planwidrige Regelungslücke.

10 Jahre Wohnsitz als Voraussetzung für Sozialhilfe zu lang
Drittstaatsangehörige

10 Jahre Wohnsitz als Voraussetzung für Sozialhilfe zu lang

Sozialhilfe für langfristig aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige darf nicht davon abhängig gemacht werden, dass sie mindestens zehn Jahre in einem EU-Staat gewohnt haben. Denn dabei handelt es sich laut EuGH um eine nicht gerechtfertigte mittelbare Diskriminierung.

Einkommensgrenze aus Sozialhilferegress greift nicht
Zurückgeforderte Schenkung

Einkommensgrenze aus Sozialhilferegress greift nicht

Wird eine Schenkung wegen Verarmung zurückgefordert, kann der Beschenkte eine Gefährdung seines angemessenen Unterhalts einwenden. Laut BGH kommt für dessen Bemessung der 100.000 Euro-Einkommensgrenze des Angehörigen-Entlastungsgesetzes zur Begrenzung des Sozialhilferegresses keine Bedeutung zu.