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Litigation-PR

Mehr Artikel zu diesem Tag

Strategische Prozessführung

Strategische Prozessführung

Es gibt Prozesse, die werden für die Medien geführt, nicht für die Gerichte. Die Klage eines Chefarzts aus Lippstadt war einer davon. Er forderte das Recht, Abtreibungen vorzunehmen, die sein Arbeitgeber ihm nicht anordnet und die nicht zu seinen arbeitsvertraglichen Pflichten gehörten. Das ArbG Hamm wies – sehr nachvollzieh- und erwartbar – sein Begehren vollumfänglich ab (becklink 2035187). 

Wie weit darf anwaltliche Litigation-PR gehen?
Der Kampf um die Deutungshoheit im Fall Correctiv

Wie weit darf anwaltliche Litigation-PR gehen?

Zwei im Artikel über das Treffen von Rechten Genannte wehren sich. Juristisch geht es vor dem LG Hamburg nicht um viel. Ihr Anwalt sagt offen, er kämpfe vor allem um die Deutungshoheit, und tut das medial an vielen Fronten. Das löst Diskussionen aus: Braucht es solche Litigation-PR? Und gibt es Grenzen?

Verteidigerin muss ehrverletzende Äußerungen unterlassen
Stuttgarter Polizeiaffäre

Verteidigerin muss ehrverletzende Äußerungen unterlassen

Die Strafverteidigerin eines wegen sexueller Nötigung angeklagten Polizisten aus Baden-Württemberg darf bestimmte Äußerungen über die damalige Nebenklägerin nicht mehr tätigen. Bei der Presseerklärung der Juristin handelt es sich laut OLG Stuttgart um eine ehrverletzende Litigation-PR.

D&O-Versicherung für Ex-Wirecard-Chef umfasst vorläufige Deckung für PR-Kosten

D&O-Versicherung für Ex-Wirecard-Chef umfasst vorläufige Deckung für PR-Kosten

Die D&O-Versicherung des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Wirecard AG umfasst bei kritischer Medienberichterstattung und aufgrund dessen drohendem karrierebeeinträchtigendem Reputationsschaden auch vorläufigen Deckungsschutz für Public-Relations-Kosten. Dies gilt insbesondere auch für eine kritische Berichterstattung über das strafrechtliche Ermittlungsverfahren. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschieden.