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Lärmschutz

Mehr Artikel zu diesem Tag

Geburtsraum darf nicht mehr genutzt werden
Zu laute Schreie

Geburtsraum darf nicht mehr genutzt werden

Ein neues Geburtshaus in Trier bangt nach einem Rechtsstreit um seine Zukunft: Die Einrichtung darf ihren großen Geburtsraum nach der Klage eines Nachbarn wegen angeblich lauter Schreie von Gebärenden nicht mehr für Entbindungen nutzen.

Anwohner müssen die Tradition hinnehmen
Gottloses Glockengeläut

Anwohner müssen die Tradition hinnehmen

Dreimal täglich läuten die Glocken in einer hessischen Gemeinde für je zwei Minuten. Zu viel für eine Anwohnerin, die sich nun an die Gerichte wandte. Der VGH Kassel hielt das Geläut aber für alles andere als "sinnfrei" und stellte auf die Tradition dahinter ab.

Palästina-Protestcamp darf zurück vor das Bundeskanzleramt – aber bitte leise!

Palästina-Protestcamp darf zurück vor das Bundeskanzleramt – aber bitte leise!

Das Dauer-Protestcamp "Vereint für Palästina!" darf zurück auf die Grünfläche vor dem Bundeskanzleramt. Dafür müssen die Camper jetzt aber Lärmschutzauflagen einhalten. Das hat das VG Berlin am Mittwoch entschieden. 

Klagen gegen Fehmarnbeltquerung scheitern
Schienennetzausbau

Klagen gegen Fehmarnbeltquerung scheitern

Acht Klagen hatte es gegen den Planfeststellungsbeschluss für einen Abschnitt der deutschen Schienenhinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung auf der Insel Fehmarn gegeben. Das BVerwG in Leipzig hat sie alle abgewiesen.

Das liebe Federvieh

Das liebe Federvieh

Das Züchten und Halten von glücklichen Hühnern erfreut sich großer Beliebtheit, und das quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Kein Wunder, denn jeden Tag ein frisches Ei, und sonntags auch mal zwei, über deren Herkunft keine Zweifel bestehen, wissen angeblich nicht nur King Charles, David Beckham sowie die Damen Rakers, Poth und Schöneberger zu schätzen, sondern auch Otto Normalverbraucher und Frau Mustermann. 

Zusätzlicher Lärm reicht nicht für Betriebsbeschränkungen
Neue Windräder neben Windpark

Zusätzlicher Lärm reicht nicht für Betriebsbeschränkungen

Eine Betreiberin von Windenergieanlagen in Brandenburg ist nicht länger an einen schallreduzierten nächtlichen Betriebsmodus gebunden. Das BVerwG hob entsprechende Nebenbestimmungen zum Lärmschutz in den immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen auf.

Konkurrenzkrähen der Hähne
Es kann nur einen geben

Konkurrenzkrähen der Hähne

Drei Hähne sind zwei zu viel – jedenfalls dann, wenn sie sich zum Missfallen des Nachbarn in Dauerschleife ankrähen. Das OLG München erklärte dem Züchter, dass man ihm nicht sein Hobby verbieten wolle. Mit nur einem Hahn komme es aber nicht mehr zum "Konkurrenzkrähen" mit postwendender Antwort.

Hoffnung auf Abstand ist kein Anspruch
Windräder nahe "Naturhotel"

Hoffnung auf Abstand ist kein Anspruch

Eine Firma betreibt ein Naturhotel im Außenbereich und will es für 20 Millionen Euro erweitern, stört sich aber an Windrädern, die mit weniger als 1 km Abstand gebaut werden sollen. Die Hoffnung, von diesen verschont zu bleiben, sei nun einmal rechtlich nicht geschützt, so das OVG Münster.

Versammlungsziel darf nicht bloße Lärmbelästigung sein
Pro-Palästina-Demo

Versammlungsziel darf nicht bloße Lärmbelästigung sein

Der VGH Mannheim hat die Lärm-Auflagen für eine Versammlung vor den Toren eines israelischen Rüstungskonzerns bestätigt. Ziel der Demonstration dürfe es nicht in erster Linie sein, die Abläufe des Unternehmens zu stören und dessen Mitarbeitende zu belästigen.

Dritter Anlauf erfolgreich
Nachtflugverkehr am Dortmunder Flughafen

Dritter Anlauf erfolgreich

Am Flughafen Dortmund dürfen auch in den abendlichen Nachtstunden Flugzeuge starten und landen. Das OVG Münster hat am Freitag im dritten Anlauf eine entsprechende Genehmigung der Bezirksregierung Münster für rechtmäßig erklärt und die Klage von drei Anwohnern aus Dortmund und Unna abgewiesen.