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Fluggastrechte

Mehr Artikel zu diesem Tag

Behördliche Vorgaben entlasten Airline nicht automatisch
Ausgleich für Flugverspätung

Behördliche Vorgaben entlasten Airline nicht automatisch

Verspätet sich ein Flug um mehr als 3 Stunden, kann das Ausgleichsansprüche auslösen. Was aber, wenn die Verspätung auf eine Anordnung des Flugverkehrsmanagements zurückzuführen ist? Der EuGH präzisiert, wann das die Airline entlastet.

Außergerichtliche Schlichtung soll flexibler werden
Streit mit der Fluggesellschaft

Außergerichtliche Schlichtung soll flexibler werden

Reisende sollen bei Streit über verspätete oder gestrichene Flüge künftig schneller Klarheit bekommen. Das Justizministerium will mit neuen Regeln Schlichtungsverfahren beschleunigen, ohne dass sich das Aussitzen für Airlines lohnt.

Weniger Klagen, trotzdem überlastete Gerichte
Fluggastrechte

Weniger Klagen, trotzdem überlastete Gerichte

Erstmals seit 2021 ist die Zahl der Entschädigungsklagen bei Gerichten wegen verspäteter oder stornierter Flüge wieder deutlich zurückgegangen. Trotzdem sorgen etwa 100.000 Klagen pro Jahr weiter für enorme Arbeitsbelastung an den Zivilgerichten.

Aus der teuren Zusatzleistung darf keine Zwangslösung werden
55 Euro für Check-In bei Ryanair

Aus der teuren Zusatzleistung darf keine Zwangslösung werden

Der Online-Check-in ist kostenlos, der Schalter kostet extra. Solange die Fluggäste die Wahl haben, kann das zulässig sein. Wenn der Online-Check-in aber zwei Stunden vor Abflug schließt, hält die Klausel laut LG Cottbus der Kontrolle nicht stand.

Online-Flugbuchung begründet keinen Gerichtsstand am Wohnsitz
Gepäckverlust

Online-Flugbuchung begründet keinen Gerichtsstand am Wohnsitz

Wer nach dem Verlust seines Gepäcks Schadensersatz verlangen will, kann nicht allein deshalb vor dem Gericht seines Wohnorts klagen, weil er den Flug online gebucht hat. Das hat der EuGH entschieden.

Billigflug kann für Airline teuer werden
Nichtantritt des Fluges

Billigflug kann für Airline teuer werden

Zwei Fluggäste erscheinen nicht zum Abflug und erhalten trotzdem den vollen Reisepreis erstattet. Was zunächst ungerecht klingt, ist nach einem Urteil des AG Düsseldorf die Schuld der Airline und ihrer Preispolitik.

Statt einer großen müssen auch zwei kleine Taschen erlaubt sein
Handgepäckregeln im Billigtarif

Statt einer großen müssen auch zwei kleine Taschen erlaubt sein

Eine Airline darf Passagiere im Billigtarif nicht grundsätzlich auf ein einziges kleines Handgepäckstück beschränken. Das OLG Hamm sieht darin eine unangemessene Benachteiligung und untersagt die Praxis.

Transparentere Preise und familienfreundlicher
EU stärkt Fluggastrechte

Transparentere Preise und familienfreundlicher

Die EU will Fluggastrechte weiter stärken: Automatische Erstattungen, mehr Preistransparenz und kostenlose Sitzplätze für Familien und Menschen mit Behinderungen sollen kommen, Entschädigungsansprüche bei Verspätungen und Annullierungen bleiben bestehen.

Kalte Nacht in München hat keine strafrechtlichen Folgen
Nach Zwangsverbleib im Flugzeug

Kalte Nacht in München hat keine strafrechtlichen Folgen

Hunderte Passagiere müssen am Münchner Flughafen eine Schnee-Nacht in Flugzeugen verbringen. Die Empörung ist groß, auch die Staatsanwaltschaft wird aktiv. Jetzt legt sie ein Ergebnis vor.

Schadensersatz nach turbulentem Flug
Wertloser Urlaub

Schadensersatz nach turbulentem Flug

Heftige Turbulenzen auf dem Flug nach Mauritius, zwei gebrochene Halswirbel und die Reise endet mit Schmerzen im Hotelbett. Für den ins Wasser gefallenen Urlaub bekommt ein Mann nicht nur Schadensersatz, sondern auch Schmerzensgeld.