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Fluggastrechte

Mehr Artikel zu diesem Tag

Transparentere Preise und familienfreundlicher
EU stärkt Fluggastrechte

Transparentere Preise und familienfreundlicher

Die EU will Fluggastrechte weiter stärken: Automatische Erstattungen, mehr Preistransparenz und kostenlose Sitzplätze für Familien und Menschen mit Behinderungen sollen kommen, Entschädigungsansprüche bei Verspätungen und Annullierungen bleiben bestehen.

Kalte Nacht in München hat keine strafrechtlichen Folgen
Nach Zwangsverbleib im Flugzeug

Kalte Nacht in München hat keine strafrechtlichen Folgen

Hunderte Passagiere müssen am Münchner Flughafen eine Schnee-Nacht in Flugzeugen verbringen. Die Empörung ist groß, auch die Staatsanwaltschaft wird aktiv. Jetzt legt sie ein Ergebnis vor.

Schadensersatz nach turbulentem Flug
Wertloser Urlaub

Schadensersatz nach turbulentem Flug

Heftige Turbulenzen auf dem Flug nach Mauritius, zwei gebrochene Halswirbel und die Reise endet mit Schmerzen im Hotelbett. Für den ins Wasser gefallenen Urlaub bekommt ein Mann nicht nur Schadensersatz, sondern auch Schmerzensgeld.

Einschnitte bei Flugverspätungen vom Tisch
Fluggastrechte in der EU

Einschnitte bei Flugverspätungen vom Tisch

Welche Rechte haben Fluggäste künftig? Lange stand im Raum, dass es in Zukunft erst bei größeren Verspätungen eine Entschädigung gibt. Dazu kommt es nun nicht. Justizministerin Hubig ist zufrieden.

Merlot ja, Kräuterschnaps nein
Fluggastentschädigung

Merlot ja, Kräuterschnaps nein

Was genau die FluggastVO meint, wenn sie verprellten Fluggästen "Erfrischungen" zugesteht, hat nun das AG Köln konkretisiert. Während Wein und Bier durchaus noch als Verpflegung gelten, liegt die Grenze bei Hochprozentigem.

Urlauber mussten sich nicht vordrängeln
Zu spät am Gate

Urlauber mussten sich nicht vordrängeln

Wenn der Flieger verpasst wird, kann das die Schuld des Reiseveranstalters sein. So sah es das OLG Celle in einem Fall, in dem das Einchecken eine Stunde Zeit in Anspruch genommen hatte. Dass die Reisenden sich nicht vorgedrängelt hatten, lastete das Gericht ihnen nicht an.

Unzulässige Abtretung an ausländische Dienstleisterin
Fluggastrechte

Unzulässige Abtretung an ausländische Dienstleisterin

Das AG Köln hat dem Geschäft eines in Spanien ansässigen Fluggastrechte-Dienstleisters einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als nicht eingetragener Rechtsdienstleister konnte er keine Ansprüche von deutschen Fluggästen erwerben.

Gerichte zunehmend belastet
Fluggast-Klagen

Gerichte zunehmend belastet

Klagen von Passagieren wegen verspäteter oder stornierter Flüge stellen die Justiz zunehmend vor Herausforderungen. Bei den 19 Gerichten an Standorten mit größeren Flughäfen in Deutschland gab es 2025 mehr als 121.000 Entschädigungsfälle von Reisenden.

Fluggesellschaft muss spätere Beförderung ermöglichen
Nach Corona‑Ausfall

Fluggesellschaft muss spätere Beförderung ermöglichen

Nach einer pandemiebedingten Flugannullierung haben Fluggäste Anspruch auf eine spätere Beförderung – auch Jahre später, solange sie die reguläre Verjährungsfrist einhalten. Eine sofortige Umbuchung hält das OLG Düsseldorf für nicht notwendig.

Airline haftet für Flugverspätung
Warten auf verspätete Passagiere

Airline haftet für Flugverspätung

Eine Airline kann sich nicht auf einen außergewöhnlichen Umstand berufen, wenn eine eigene Entscheidung – etwa, auf verspätete Passagiere zu warten – die eigentliche Ursache dafür ist, dass sich ein Flug verspätet.