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Willkür

Mehr Artikel zu diesem Tag

Willkürlich statt aussichtslos

Willkürlich statt aussichtslos

Vor dem EuGH plädierte der Generalanwalt in einem Vorlageverfahren für die Auslegung von Zulassungsvorschriften für Kraftfahrzeuge als Schutzgesetze zugunsten von Erwerbern. Der BGH veröffentlichte eine Presseerklärung, wonach – sollte der EuGH dieser Rechtsauffassung folgen – die Entscheidung Auswirkungen auf anhängige Revisionsverfahren haben werde.

Recht im Zeitalter des Bauernkriegs

Recht im Zeitalter des Bauernkriegs

Der Deutsche Bauernkrieg gilt als eine der größten sozialen Erhebungen im 16. Jahrhundert. Dieses Jahr jährt er sich zum 500. Mal. Ausstellungen und Gedenkveranstaltungen erinnern an die Ereignisse, die sich vor allem gegen soziale und wirtschaftliche Missstände wendeten. Dass sie auch rechtlich überaus interessant sind, weiß der Frankfurter Rechtshistoriker Prof. Dr. David von Mayenburg, der seit Langem zu juristischen Implikationen dieses Aufstands forscht; im September sind seine „Rechtsgeschichten des Bauernkriegs“ erschienen. Wir haben nachgefragt.

Jurastudent muss nicht zahlen
Beschwerde als Beistand

Jurastudent muss nicht zahlen

Wer als Verletztenbeistand "namens und in Vollmacht" des Geschädigten Beschwerde einlegt, meint das auch so. Das BVerfG sah da keinen Auslegungsspielraum und kassierte die Kostenentscheidung gegen einen Jurastudenten, der seinen Verwandten in einem Strafverfahren half.

Berliner Mohrenstraße darf doch (noch) nicht umbenannt werden
Kurz vor dem Festakt

Berliner Mohrenstraße darf doch (noch) nicht umbenannt werden

Am kommenden Samstag, dem Internationalen Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und seine Abschaffung, sollte die Berliner Mohrenstraße feierlich in Anton-Wilhelm-Amo-Straße umbenannt werden. Diesen Plan sprengte das VG Berlin.

"Dieselsenat" des BGH ist ordnungsgemäß besetzt

"Dieselsenat" des BGH ist ordnungsgemäß besetzt

Ihre Dieselklage war vor dem OLG erfolglos und der BGH ließ die Revision nicht zu. Die Kläger konterten mit einer Nichtigkeitsklage: Der entscheidende "Dieselsenat", ein Hilfssenat des BGH, sei nicht ordnungsgemäß besetzt gewesen. Weiter half ihnen das nicht.

Russische Bank hätte sich früher um Ausnahme kümmern müssen
Gerichtskostenvorschuss

Russische Bank hätte sich früher um Ausnahme kümmern müssen

Eine russische Bank unterstellt deutschen Gerichten Willkür, weil sie die Zustellung einer Klage der Bank von der Zahlung des Gerichtskostenvorschusses abhängig gemacht haben, anstatt hiervon ausnahmsweise abzusehen. Die Verfassungsbeschwerde bleibt erfolglos.

Anwohnende müssen Umbenennung hinnehmen
Berliner Mohrenstraße

Anwohnende müssen Umbenennung hinnehmen

Die Mohrenstraße in Berlin-Mitte darf umbenannt werden. Das OVG Berlin-Brandenburg hat eine entsprechende Entscheidung des VG Berlin bestätigt, die damit rechtskräftig ist.

Muss Verlust ihres Fraktionsstatus hinnehmen
AfD im Nürnberger Stadtrat

Muss Verlust ihres Fraktionsstatus hinnehmen

Nach der letzten Kommunalwahl verlor die AfD ihren Fraktionsstatus im Nürnberger Stadtrat, weil der Rat eine neue Mindestfraktionsstärke beschloss. War das rechtens? Der VGH München meint ja.

Ohne Verwechslungsgefahr kein Anspruch auf Hausnummer
Den Schießplatz kennt doch jeder

Ohne Verwechslungsgefahr kein Anspruch auf Hausnummer

Kann es einen individuellen Anspruch darauf geben, eine Hausnummer zugeteilt zu bekommen? Jedenfalls nicht, wenn das betreffende Haus auch so gefunden werden kann, hat das OVG Greifswald entschieden. 

Keine Ansprüche für Enkel
Verfolgung nach Hitler-Attentat

Keine Ansprüche für Enkel

Sein Großvater war nach dem Hitler-Attentat Repressalien ausgesetzt und verlor Grundstücke. Der Enkel wollte diese zurück. Als letzte Hoffnung rief er das BVerfG an, das nahm seine Verfassungsbeschwerde aber mangels Nachweis einer Grundrechtsverletzung gar nicht erst zur Entscheidung an.