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Wiederaufnahme

Mehr Artikel zu diesem Tag

Mr. Cum-Ex muss in Haft bleiben
Hanno Berger

Mr. Cum-Ex muss in Haft bleiben

Er galt als "Mister Cum-Ex" und verdiente mit den illegalen Steuerdeals Millionen. Seit vier Jahren sitzt Hanno Berger hinter Gittern - dort wird er nach einem Kölner Gerichtsbeschluss auch bleiben.

Wird das Verfahren wieder aufgenommen?
Fall Monika Weimar

Wird das Verfahren wieder aufgenommen?

40 Jahre nach dem Mord an ihren zwei Kindern will der Anwalt der verurteilten Mutter den Fall neu aufrollen. Er rückt im Mordfall Weimar einen neuen Verdächtigen in den Fokus.

Carl von Ossietzky

Carl von Ossietzky

Manches Urteil der Rechtsgeschichte ist ein giftiger Stachel im Fleisch des Gemeinwesens. Es stellt eine schwärende Wunde dar, die endlich zu schließen die Justiz sich schuldig wäre. Ein solches Verdikt ist das Urteil des Reichsgerichts vom 23.11.​1931 (7 J 35/29 – XII L 5/31), besser bekannt unter der Bezeichnung Weltbühnenprozess. Angeklagt waren der Schriftsteller Walter Kreiser sowie Carl von Ossietzky als Schriftleiter der Zeitschrift „Die Weltbühne“. Im Zentrum der Vorwürfe stand der Artikel „Windiges aus der deutschen Luftfahrt“. 

Der verschwundene Bauer
Wenn die Justiz versagt

Der verschwundene Bauer

Der Fall des Bauern Rupp ist ein dunkles Kapitel in der jüngeren deutschen Justizgeschichte. Auch als das Totschlags-Urteil gegen seine Angehörigen nach Jahren der Haft als falsch entlarvt war, verweigerte der Staat ihnen eine Entschädigung. Ernst Reuß mit den Details eines skurrilen Falls.

Bayern entschädigt Manfred Genditzki in Millionenhöhe
Unschuldig inhaftiert

Bayern entschädigt Manfred Genditzki in Millionenhöhe

Manfred Genditzki saß mehr als 13 Jahre zu Unrecht in Haft. Nun hat sich der Freistaat Bayern mit ihm auf eine Entschädigung in Höhe von 1,31 Millionen Euro geeinigt. Das Justizministerium sieht auch gesetzlichen Reformbedarf bei der Entschädigung für Justizopfer.

"Horror-Missbrauch"-Skandal schlägt weiter Wellen
Nach Freispruch der Eltern

"Horror-Missbrauch"-Skandal schlägt weiter Wellen

Er wird als einer der größten Justizskandale jüngerer Vergangenheit gehandelt: Der Fall des vermeintlichen "Horror-Missbrauchs" von Goslar. Die Lügen der Tochter sind höchstrichterlich enttarnt, die Eltern freigesprochen. Wird nun auch das Verfahren der verurteilten Ex-Freundin neu aufgerollt?

"Dieselsenat" des BGH ist ordnungsgemäß besetzt

"Dieselsenat" des BGH ist ordnungsgemäß besetzt

Ihre Dieselklage war vor dem OLG erfolglos und der BGH ließ die Revision nicht zu. Die Kläger konterten mit einer Nichtigkeitsklage: Der entscheidende "Dieselsenat", ein Hilfssenat des BGH, sei nicht ordnungsgemäß besetzt gewesen. Weiter half ihnen das nicht.

Wiederaufnahme zugunsten des Verurteilten zulässig
Trotz drohender Einweisung

Wiederaufnahme zugunsten des Verurteilten zulässig

Auch wenn statt sechsjähriger Freiheitsstrafe ein Freispruch und die Unterbringung im psychiatrischen Krankenhaus möglich sind, ist die Wiederaufnahme zugunsten des Angeklagten zulässig. Das OLG Saarbrücken sieht darin keine Verschlechterung seiner Situation.

Urteil gegen zweiten Täter rechtskräftig
Säureattacke auf Manager

Urteil gegen zweiten Täter rechtskräftig

Nach einer Säureattacke auf den Energie-Topmanager Bernhard Günther in Haan bei Düsseldorf ist auch das Urteil gegen den zweiten Täter rechtskräftig. Der BGH verwarf die Revision des Mannes, den das LG Wuppertal wegen schwerer Körperverletzung im Februar zu elf Jahren Haft verurteilt hatte.

Strafverfolgungsfrist fängt von vorne an
Wiederaufnahme des Strafverfahrens

Strafverfolgungsfrist fängt von vorne an

Wer fälschlicherweise vom Strafgericht freigesprochen wurde, sollte danach nicht damit prahlen, dass er davongekommen ist. Auch wenn die Tat schon sehr lange her ist, lässt die Wiederaufnahme des Strafverfahrens dem BGH zufolge die Verfolgungsverjährung erneut beginnen.