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Testament

Mehr Artikel zu diesem Tag

Kein Europäisches Nachlasszeugnis bei Einwänden Dritter
Trotz Erbscheins

Kein Europäisches Nachlasszeugnis bei Einwänden Dritter

Einwände eines Dritten hindern die Erteilung eines Europäischen Nachlasszeugnisses – auch, wenn der Antragstellerin zuvor ein Erbschein erteilt worden ist. Dies geht aus einem Beschluss des OLG Frankfurt a. M. hervor.

Entlassung als Vollstrecker nur bei grober Pflichtverletzung
Württemberger Testament

Entlassung als Vollstrecker nur bei grober Pflichtverletzung

Bei einem Württemberger Testament kann der zum Testamentsvollstrecker eingesetzte länger lebende Ehegatte nur dann entlassen werden, wenn er seine Pflichten aus dem Amt grob verletzt hat. Das sagt das OLG Frankfurt a.M.

Verfahren um Veltins-Erbe abgeschlossen
Keine Berufung

Verfahren um Veltins-Erbe abgeschlossen

Er hatte auf Millionen aus dem Erbe seiner Mutter gehofft, doch der Brauerei-Spross wird wohl weiter leer ausgehen. Zu einem Berufungsverfahren im Erbschaftsstreit wird es jedenfalls nicht kommen.

Keine Schlusserbeneinsetzung für Freundin
Sollte uns "auf den Reisen etwas passieren"

Keine Schlusserbeneinsetzung für Freundin

Eine Dame setzte eine Bekannte als Alleinerbin ein, sollte ihr und ihrem Bruder "auf den Reisen etwas passieren". Der Bruder überlebte sie jedoch, so dass nun trotzdem dessen Nachkommen am Zug waren. Das OLG München entnahm dem Testament eine enge Bedingung.

Vermeintliche Testamentskopie überzeugt Gerichte nicht
Plötzlich Alleinerbin

Vermeintliche Testamentskopie überzeugt Gerichte nicht

Die frühere Lebensgefährtin eines Verstorbenen behauptete, Alleinerbin zu sein und legte dazu die Kopie des vermeintlichen Testaments vor. Doch widersprüchliche Aussagen, fehlende Details und eine nicht gesehene Unterschrift ließen das OLG Zweibrücken zweifeln.

Zu vage Erbeinsetzung
Es erbt, wer "besonders gut konnte" mit dem Sohn

Zu vage Erbeinsetzung

Ein gut gemeinter letzter Wille reicht nicht aus: Weil ein Mann seinen behinderten Stiefsohn gut versorgt sehen wollte, dabei aber denjenigen als Nacherben des Sohns einsetzte, der "es besonders gut (mit ihm) konnte", erklärte das OLG Karlsruhe ein Testament aus dem Jahr 1994 für unwirksam. Die gewählte Formulierung sei zu unbestimmt. 

Auch Stiefsohn kann gemeint sein
"Unsere Kinder" im Testament

Auch Stiefsohn kann gemeint sein

Setzt ein Ehepaar im gemeinschaftlichen Testament seine Kinder zu Schlusserben ein, sind damit nicht zwingend nur die gemeinsamen Nachfahren gemeint. Nach einer Entscheidung des OLG Düsseldorf war auch ein im Haus aufgewachsener Stiefsohn "unser Kind".

"Wenn Sie meine Mutter gekannt hätten"
Streit bei Veltins

"Wenn Sie meine Mutter gekannt hätten"

Der Sohn hatte Millionen aus dem Erbe der Bierbrauer-Dynastie verlangt. Doch dass er leer ausging, ist laut Gericht rechtens. Daran ändert auch eine fragwürdige Unterschrift nach einer Partynacht nichts.

Letzter Wille

Letzter Wille

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Wenn der letzte Wille nicht die letzte Bruchlandung im Leben markieren soll, dann kann es sich lohnen, in dessen Abfassung einigen Aufwand zu investieren und sich vor allem strikt an die Vorgaben zu halten, die das Gesetz dafür vorsieht. So viele sind es nicht, und ja, in Zeiten von KI erscheint was eigenhändig Geschriebenes ebenso mühsam wie aus der Zeit gefallen. Trotzdem können wir nur davon abraten, ChatGPT in die Testamentsgestaltung einzubinden. 

Notar darf auf Umschlag unterschreiben – egal wann
Erbvertrag

Notar darf auf Umschlag unterschreiben – egal wann

Wenn ein Erbvertrag beurkundet wird, muss der Notar unterschreiben. Meist geschieht das auf dem Dokument selbst, er kann aber auch den Umschlag abzeichnen, in dem der Vertrag verwahrt wird - oder verwahrt werden soll.