Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Mehr Artikel zu diesem Tag

Verfassungsfeindlich ist kein Kriterium
Anspruch einer Partei auf Sparkassen-Konto

Verfassungsfeindlich ist kein Kriterium

Eine Sparkasse wollte kein Girokonto für einen Bezirksverband der NPD-Nachfolgepartei Die Heimat einrichten. Sie meinte, dass sie nur natürlichen Personen verpflichtet sei, auch die Verfassungsfeindlichkeit der Partei sei ein Problem. Das VG Gießen wischte alle Argumente beiseite.

Mitgliedschaft in Partei "Die Heimat" reicht
Waffenrechtlich unzuverlässig

Mitgliedschaft in Partei "Die Heimat" reicht

Ein bundesweit aktiver Rechtsextremist darf keine Waffen mehr besitzen oder verkaufen. Das VG Braunschweig bestätigte, dass allein die Mitgliedschaft in der verfassungsfeindlichen Partei "Die Heimat" dafür ein ausreichender Grund ist.

"NPD" wird keine Marke

"NPD" wird keine Marke

Die Partei "Die Heimat" kann das Kürzel "NPD" nicht als Marke eintragen lassen. Das BPatG stützte sich auf BVerfG, das die Partei als verfassungsfeindlich bezeichnet hatte. Das Publikum empfinde dieses Zeichen als anstößig und unangemessen. 

Demokratie geht nur mit Zumutungen
Streit um Wahlwerbung

Demokratie geht nur mit Zumutungen

Seit jeher wird der Wahlkampf von einem Streit nicht nur um politische Inhalte, sondern auch um ihre Verbreitung begleitet. Wahlwerbespots landen schon seit den Anfängen der Bundesrepublik regelmäßig vor Gericht. Matthias Friehe mit einem Überblick und einem Plädoyer.

Vorerst keine Ausbildung zum Volljuristen für Funktionär der Partei "Die Heimat"

Vorerst keine Ausbildung zum Volljuristen für Funktionär der Partei "Die Heimat"

Ein hoher Funktionär der Partei "Die Heimat", der früheren NPD, ist mit seinem Eilantrag auf Aufnahme in den juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Brandenburg gescheitert. Die Einstellungsbehörde dürfe Bewerber ablehnen, die die freiheitliche demokratische Grundordnung bekämpfen, so das OVG Berlin-Brandenburg.

Rechtsextremistischer Verlag als kriminelle Vereinigung eingestuft
Haft- und Bewährungsstrafen

Rechtsextremistischer Verlag als kriminelle Vereinigung eingestuft

Die Gewinnspannen waren beträchtlich, der Inhalt der Bücher volksverhetzend und antisemitisch. Das OLG Dresden sieht in dem rechtsextremistischen Verlag "Der Schelm" eine kriminelle Vereinigung – und verurteilte drei seiner Mitarbeiter zu Haft- und Bewährungsstrafen.

Rechtsextremist nicht per se waffenrechtlich unzuverlässig

Rechtsextremist nicht per se waffenrechtlich unzuverlässig

Vom Verfassungsschutz festgestellte Aktivitäten, die die dem Phänomenbereich des Rechtsextremismus zuzuordnen sind, begründen allein keine waffenrechtliche Unzuverlässigkeit. Dies hat das VG Gießen in einem Eilverfahren entschieden.

Waffenschein weg
Zwei NPD-Festival besucht

Waffenschein weg

Zweimal hatte ein Mann an dem NPD-Festival "Schild & Schwert" teilgenommen, woraufhin ihm sein Waffenschein entzogen wurde. Zu Recht, bestätigte das VG Schleswig: Mit seiner Teilnahme habe der Mann gezeigt, dass er verfassungsfeindliche Vereinigungen unterstützt.

Rechtsextreme Politikerin muss Geldstrafe zahlen
"Muttertagsgruß"

Rechtsextreme Politikerin muss Geldstrafe zahlen

Die Politikerin der NPD (jetzt: Die Heimat) hatte auf ihrer Facebook-Seite einen "Muttertagsgruß" gepostet, der ein hakenkreuzähnliches Symbol zeigte. Die gegen sie verhängte Geldstrafe hat das zum zweiten Mal als Revisionsinstanz mit dem Fall befasste OLG Zweibrücken nun bestätigt.

Debatte über Finanzierung der AfD
Nach NPD-Urteil

Debatte über Finanzierung der AfD

Ein Verbot der NPD - die sich inzwischen Die Heimat nennt - scheiterte vor fast genau sieben Jahren zum zweiten Mal. Bei der Parteifinanzierung hat das BVerfG jetzt durchgegriffen. Das wirkt sich auch auf die politische Debatte über die AfD aus.