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Körperletzung mit Todesfolge

Mehr Artikel zu diesem Tag

BGH hebt Strafausspruch auf
Nach Tod bei Hausgeburt

BGH hebt Strafausspruch auf

Der BGH hat sich erneut mit dem Tod eines Ungeborenen im Zusammenhang mit einer Hausgeburt befasst. Die diesmal erfolgte Verurteilung der Hebamme wegen Körperverletzung mit Todesfolge hielt stand – nicht aber die ausgeurteilte Strafe.

Verurteilter Anästhesist darf hoffen, Zahnärztin muss zittern
Nach tödlicher Narkose

Verurteilter Anästhesist darf hoffen, Zahnärztin muss zittern

Ein Angstpatient starb nach einer mehr als 8-stündigen Zahn-Behandlung unter Vollnarkose. Dem wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilten Anästhesisten machte der BGH nun Hoffnung auf eine geringere Strafe, die Zahnärztin dagegen muss um ihren Freispruch bangen.

Tod nach Zahnbehandlung – Bewährungsstrafe für Narkosearzt

Tod nach Zahnbehandlung – Bewährungsstrafe für Narkosearzt

Nach dem Tod eines jungen Patienten, der in einer Hamburger Zahnarztpraxis eine Vollnarkose gewünscht hatte, ist der Anästhesist vom LG Hamburg zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Die ebenfalls angeklagte Zahnärztin wurde freigesprochen.

Mittäterschaft bei Messereinsatz
"Stillschweigendes Einvernehmen"

Mittäterschaft bei Messereinsatz

Mischt sich ein Jugendlicher ohne Absprache in den Kampf eines Freundes ein, der einen Gleichaltrigen in Tötungsabsicht durch zwei Messerstiche tötet, ist er Mittäter. Das gilt zumindest, wenn er davon wusste, dass sein Freund ein Messer bei sich trägt, und der Freund dem Opfer vor der Schlägerei mit dem Tod gedroht hat.

Fünf Jahre Haft für tödliche Silikoninjektion

Fünf Jahre Haft für tödliche Silikoninjektion

Um seinen Penis zu vergrößern, ließ sich ein 31-Jähriger von einem Bekannten, der weder Arzt noch Heilpraktiker ist, sondern Kellner, mehrmals Silikonöl in seine Genitalien spritzen. Kurze Zeit später starb er an einer Blutvergiftung. Das LG Wuppertal sprach eine fünfjährige Haftstrafe aus.

Verurteilung nach Schönheits-OP mit tödlichem Ende rechtskräftig

Verurteilung nach Schönheits-OP mit tödlichem Ende rechtskräftig

Ein Düsseldorfer Arzt muss nach zwei Schönheitsoperationen mit tödlichem Ende ins Gefängnis. Mit einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss hat der Bundesgerichthof die Verurteilung des Mannes durch das Landgericht Düsseldorf zu einer Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten bestätigt. Der Angeklagte habe die Frauen nicht ausreichend über die Risiken der vorgenommenem Eigenfetttransferbehandlungen aufgeklärt.

Familie ließ kranke Tochter sterben - BGH hebt Limburger Urteil auf

Familie ließ kranke Tochter sterben - BGH hebt Limburger Urteil auf

Der Fall einer jungen Frau mit Downsyndrom, der die Familie beim Sterben an Insulinmangel zusah, ohne Hilfe zu holen, muss noch einmal neu verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof hob am Mittwoch die Verurteilung der Eltern zu jeweils zwei Jahren Haft auf Bewährung auf. Auch der Freispruch für die Schwester der Toten hatte keinen Bestand. Das Landgericht Limburg habe sein Urteil nicht ausreichend begründet, bemängelten die Karlsruher Richter.

3 Jahre Haft für Epileptiker nach Verkehrsunfall mit Todesfolge
AG Würzburg

3 Jahre Haft für Epileptiker nach Verkehrsunfall mit Todesfolge

Ein Epileptiker, der 2018 am Steuer einen Krampf erlitten und eine Spaziergängerin totgefahren hat, muss ins Gefängnis. Das Amtsgericht Würzburg verurteilte ihn am 18.11.2019 wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs sowie fahrlässiger Tötung zu drei Jahren Haft. Außerdem erhielt der Mann ein lebenslanges Fahrverbot. Damit blieb das Gericht unter der von der Anklage geforderten vierjährigen Gefängnisstrafe. Erst im September 2019 hatte ein Autounfall in Berlin mit vier Toten eine bundesweite Debatte um Fahrer mit schweren gesundheitlichen Problemen ausgelöst.

Acht Jahre Haft wegen Todes eines Kleinkindes nach Schütteltrauma
LG Osnabrück

Acht Jahre Haft wegen Todes eines Kleinkindes nach Schütteltrauma

Wegen des Todes eines Kleinkindes nach einem Schütteltrauma muss ein 31-jähriger Mann acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück hat den Angeklagten mit Urteil vom 10.04.2018 der Körperverletzung mit Todesfolge für schuldig befunden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Verbot der Doppelbestrafung nicht verletzt
Stiefvater von toter Kalinka scheitert vor EGMR

Verbot der Doppelbestrafung nicht verletzt

Im Justizdrama um den Tod der 14-jährigen Französin Kalinka bleibt deren deutscher Stiefvater Dieter K. in französischer Haft. Der Mediziner scheiterte am 29.03.2018 mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die Straßburger Richter wiesen seine Beschwerde als unzulässig zurück. Eine Einstellung der Ermittlungen in Deutschland schließe eine Strafe in Frankreich nicht aus, so die Richter (Az.: 67521/14).