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Berufskrankheit

Mehr Artikel zu diesem Tag

LSG muss erneut entscheiden
Traumatisierter Leichenumbetter

LSG muss erneut entscheiden

Sind Leichenumbetter besonders hohen psychischen Belastungen ausgesetzt? Womöglich schon, sagt das BSG und eröffnet damit die Perspektive, Posttraumatische Belastungsstörungen künftig auch bei Leichenumbettern als Wie-Berufskrankheit anzuerkennen.

Verweis auf egvp.de genügt
Rechtsbehelfsbelehrung zur E-Klage

Verweis auf egvp.de genügt

Ein Hinweis auf die elektronische Klage plus Verweis auf die Webseite www.egvp.de ist ausreichend für eine Rechtsbehelfsbelehrung. Der Rechtsschutzsuchende werde geleitet, ohne überfrachtet zu werden, entschied das LSG Baden-Württemberg.

PTBS als Wie-Berufskrankheit anzuerkennen
Hilfe für Rettungssanitäter

PTBS als Wie-Berufskrankheit anzuerkennen

Nach fast 30 Jahren als Rettungssanitäter erkrankt ein Mann an einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Vor Gericht hat er nun um die Anerkennung seiner PTBS als Berufskrankheit gekämpft – mit Erfolg.

Gericht spricht Erzieherin Rente zu
Fatigue-Syndrom

Gericht spricht Erzieherin Rente zu

Eine Erzieherin erkrankt nach einer Ringelröteln-Infektion am Chronischen Fatigue-Syndrom. Angesteckt hat sie sich auf der Arbeit. Zahlt die Unfallversicherung? Das LSG Berlin-Brandenburg hat entschieden – möglicherweise mit Folgen für viele weitere Klagen.

Kein Verletztengeld für Ex-Fußballprofi
Einkünfte aus eigener Physio-Praxis

Kein Verletztengeld für Ex-Fußballprofi

Ein ehemaliger Profifußballer erhält kein Verletztengeld, weil er trotz Arbeitsunfähigkeit weiterhin Einkünfte aus seiner Physiotherapiepraxis bezieht. Dass er aufgrund eines Meniskusschadens selbst nicht mehr behandeln könne, sei dabei unerheblich, so das BSG.

Unfallkasse muss Syndrom als Folge einer Berufskrankheit anerkennen
Long-Covid

Unfallkasse muss Syndrom als Folge einer Berufskrankheit anerkennen

Langzeitfolgen wie Fatigue oder kognitive Störungen seien typische Folgen einer Covid-19-Erkrankung und wissenschaftlich belegt. Daher müsse die Unfallkasse eine Verletztenrente zahlen, so das SG Heilbronn.

Kein Arbeitsunfall
Sturz beim Tabletten-Holen

Kein Arbeitsunfall

Eine Näherin machte eine Arbeitspause, um vergessene Tabletten aus dem Auto zu holen – und stürzte auf dem Rückweg. Um einen Arbeitsunfall handelte es sich dabei laut LSG Berlin-Brandenburg aber nicht: Die Einnahme sei nicht zwingend erforderlich gewesen, um weiter zu arbeiten.

Kein versicherter Wegeunfall
Unterzuckert verirrt

Kein versicherter Wegeunfall

Wer auf einem Abweg einen Unfall erleidet, kann ausnahmsweise unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen – nicht aber, wenn er sich aufgrund einer inneren Ursache verfahren hat. Denn das würde den Versicherungsschutz auf Arbeitswegen überspannen, so das LSG Niedersachsen-Bremen.

Patientin ist nicht unfallversichert
Sturz bei Reha-Nachsorge

Patientin ist nicht unfallversichert

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung greift nach Ansicht des LSG Berlin-Brandenburg nicht, wenn eine Patientin auf dem Heimweg von der Reha-Nachsorge stürzt. Die Nachsorge sei keine ambulante Reha-Maßnahme und könne dieser auch nicht gleichgestellt werden, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Krebs kann auch bei langjährigem Raucher Berufskrankheit sein

Krebs kann auch bei langjährigem Raucher Berufskrankheit sein

Die Berufsgenossenschaft muss Krebs auch bei einem ehemaligen Raucher als Berufskrankheit anerkennen. Dies hat das BSG im Fall eines Schweißers entschieden. Der Nikotinkonsum habe laut Gericht nach jahrelanger Abstinenz nicht mehr hinreichend wahrscheinlich die Krebserkrankung verursacht.